Kaum zu glauben aber wahr- ich war tatsächlich für 10 Tage in Fidschi!!!!!
Am 04.02 flogen meine beste Aupair Freundin Mirja und Ich zusammen von Brisbane nach Nadi.
Und ich kann euch sagen, es hat sich gelohnt!
Fidschi ist sooooooooo unbeschreiblich schön und ich kann sogar sagen, der schönste Ort, den ich bisher in meinem Leben gesehen habe.
Der Strand ist einfach richtig fein und strahlend weiß, das Meer total klar und schimmert in so vielen verschiedenen blau und türkis Tönen; das kann nicht mal ein Foto richtig widerspiegeln. Man kann es sich wirklich so vorstellen, wie in den Reisekatalogen abgedruckt.
Die erste Nacht sind wir in Nadi auf der Hauptinsel geblieben und am nächsten Morgen ging es dann auch früh schon los Richtung Hafen. Nach dem Check-In sind wir dann mit der Fähre "Yasawa Flyer" zu der Inselgruppe "Yasawa" gefahren. Diese Fähre hält dann in der Nähe von den Inseln mit den Resorts drauf und man wird mit einem Resort eigenen kleinen Boot abgeholt. Koffer werden drauf geschmissen, alle Passagiere rein und auf gehts.
Unser erstes Resort hieß Mantaray und die Fijians haben uns bei der Ankunft mit Gitarre einen Willkommens-Song gesungen und sofort hat man sich richtig wohl gefühlt und war einfach nur in super Urlaubsstimmung.
Nach unserem Willkommensgetränk wurden wir auch schon in unseren Schlafsaal mit 32 weiteren Gästen gesteckt. Hier hatte man dann keine Zimmernummer, sondern Bettnummer zugeteilt bekommen :D
das sah aufjedenfall nach Spaß aus, mit so vielen anderen in einem riesigen Raum bei 37 Grad zu schlafen...
Tagsüber waren wir dann schnorcheln am wunderschönen Reef und haben dabei Nemo und sogar Schildkröten und einen blauen Seestern gesehen!
Wir haben Fische gefüttert, eine Kokosnuss gegessen und aus ihr getrunken und abends wurde der traditionelle "Meke" Tanz aufgeführt, bei welchem wir auch noch als Auserwählte mittanzen mussten :D
Ebenso haben wir am nächsten Morgen nach einem leckeren tropischen Frühstück am Strand einen Ausflug in ein fijianisches Dorf gemacht, mit welchem wir ebenfalls mit dem Boot hinfahren mussten (ja, das Boot, ist hier das Haupttransportmittel). Es war suuuper interessant zu sehen, wie die Leute hier wohnen und wie hinterher sie leider auch sind. Wie die ganze Familie mit Eimern zum Brunnen lauft um Wasser zu holen, sodass die Mütter über dem Feuer kochen können, die Väter Jagen gehen, die Kinder Stöcke sammeln gehen, in was für Bruchbuden sie wohnen, in welchen sie auf engstem Raum auf dem Boden alle zusammen schlafen,...
Doch die kennen das ja gar nicht anders und waren dann sehr geschockt, als wir unser Handy rausholten, um das alles zu fotografieren...
Begeistert hat mich aber total, dass die Fijians auch wenn sie so wenig haben, umso glücklicher sind und sie sich auch mit jeder Kleinigkeit zufrieden geben. Es reicht ihnen zum Beispiel auch total aus, wenn man ihnen ein ehrliches Lächeln schenkt und sich mit ihnen unterhält. Sie waren alle so abnormal gechillt und offen und hatten wie gesagt einfach immer gute Laune, sich durch nichts stressen lassen und haben sich erst recht um überhaupt gar nichts gesorgt und Gedanken gemacht. Das ganze Dorf war einfach am Strahlen und am in der Gegenwart leben ohne sich über alles zu beschweren. Sie leben nach dem Motto "Senga nalenga" was auf fidschianisch "Keine Sorgen" bedeutet.
Das sind die Schulregeln
Am Abend haben wir dann zurück in unserem Resort einen Korb aus Palmenblätter gebastelt genauso wie ein Armband aus einer Kokosnussschale.
Am nächsten Tag ging unsere Reise auch schon weiter, nämlich ins Korovou-Eco Tour Resort. Und ich kann nur sagen, dass ist das schlimmste Resort, was man nur hätte wählen können. Das Einzige gute war, die Massage die wir bekamen und das wir kostenlos in ein Bungalow geupgradet wurden, welche wirklich schön waren.
Auf dieser Insel waren kaum Gäste, weshalb dann auch keine Aktivitäten angeboten wurden was wiederum bedeutet, dass es saumäßig langweilig war. Wir haben dann also wirklich nur am Strand rumgechillt und einfach NICHTS gemacht. (Luxusprobleme eben...)
Ah ne stop, was wir hatten, war eine "Fijian Cooking Lesson" bei welcher uns gezeigt wird, wie man ein Fidschianisches Gericht nämlich "Kokoda"kocht.
Also tagsüber nur am Strand gegammelt und gelesen und gelangweilt und von Fidschianischen Männern angemacht werden und nachts konnte man dann auch nicht schlafen, weil ab 1 Uhr nachts genauso wie mittags in einer bestimmten Zeit der Strom ausgeschaltet wurde...
Ach und Handyempfang gabs natürlich auch nirgendwo und warmes Wasser auch nur sehr begrenzt.
Zudem haben uns die Ameisen und Fliegen und Moskitos richtig krass genervt und ich konnte fast 30 Stiche nach der ersten Nacht trotz Anti Spray an meinen Beinen zählen. Und das Essen war in dem Resort auch nicht so geil... aber naja, wir waren auf Fidschi und das muss man genießen.
Wir haben es auch hier übrigens geschafft, innerhalb von drei Tagen uns zwei mal aus unserem Bungalow auszusperren.... am Ende musste man die Türe aufbrechen weil sie keinen Ersatzschlüssel haben- aber naja :D.
Abends haben wir ein Lagerfeuer gemacht und uns Geschichten erzählt und verschiedene Spiele gespielt, die ich alle gewonnen habe :D bin halt einfach mega abgegangen...
aber wir waren beide unendlich froh, als es am nächsten Tag dann auf die für uns letzte Insel ging, nämlich zum Resort Safe Landing.
Hier war es auch sehr ruhig, aber dennoch konnte man ein paar Sachen machen. Wir haben gelernt, auf fidschianisch bis 100 zu zählen, haben eine "Medicine lesson" bekommen mit Heilpflanzen (nur falls wir mal auf einer einsamen Insel in Fidschi stranden..), wir waren in einer Höhle schwimmen und tauchen und haben zum Abschluss nochmal einen Ausflug zu einem wunderschönen Strand gemacht, wo wir auch nochmal zum letzten Mal schnorcheln konnten und wir sind selber in ein Village gelaufen und haben am letzten Abend das landestypische Getränk "Cava" probiert.
Also insgesamt bestand unser Fidschiurlaub hauptsächlich aus mit einer Blume im Haar und einem Cocktail in der Hand bei heißen 40 Grad in der Hängematte unter einer Palme zu liegen, aufs Meer zu schauen und im Hintergrund fidschianische Live-Musik zuhören. Was für ein Paradies!
Mirja und ich wollten gar nicht zurück nach Australien fliegen und haben beschlossen, in 10 Jahren gemeinsam ein Hotel in Fidschi zu eröffnen :)


























